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Fossilien Verkaufen

Infoseite für den erfolgreichen Fossilienverkauf

Ihre Fossilien verkaufen?

Wegweiser zum erfolgreichen Verkaufen einzelner Fossilien oder ganzer Sammlungen. 

Diese Seite versteht sich als Ratgeber für alle, die ihre Fossilien-Sammlung oder einzelne Topstücke veräußern wollen.

Nach einer Einführung, was den Fossilienverkauf so besonders macht und Anregungen für Sammler, werden erste Adressen für Fossilien-Auktionen, -Messen und Händler vorgestellt, geeignet für den Direktverkauf. 

In eigener Sache biete ich Ihnen einen Ankauf an sowie meine Unterstützung als Sachverständiger für Fossilien (Gutachten, Vermittlung).

Was macht das Verkaufen von Fossilien so besonders?
Fossilieankauf_Beispiel_1

Anders als z.B. bei Mineralien, deren Wert nach gängigen Kriterien nachvollziehbar ermittelt werden kann, gestaltet sich die Preisfindung beim Verkauf von Fossilien schwierig.

Jedes Fossil ist ein Unikat. Unterschiedliche Kriterien, wie Häufigkeit, Erhaltungszustand und Präparation bestimmen den Verkaufserfolg.

Das Angebot, insbesondere von Spitzenfossilien ist „endlich“. In Deutschland ist die Anzahl der Fundstellen im selben Maße zurückgegangen wie Steinbrüche als Hauptlieferanten für Fossilien aufgegeben oder deren Abbau auf Maschinen bzw. Sprengung umgestellt wurde.

Kam noch bis in die 80er Jahren durch die Erschließung neuer Vorkommen in Marokko, China oder auch Australien Abwechslung in das Angebot, wurden seitdem nur wenige neue Fundgebiete erschlossen (z.B. Madagaskar).

Gleichzeitig sind die Bestimmungen bezüglich der Ausfuhr von Fossilien deutlich restriktiver geworden. Und was entscheidend ist: Sie werden verfolgt und Verfehlungen geahndet. Wiederholt gab es Festnahmen in Großbritannien und den USA im Zusammenhang mit dem Erwerb und Verkauf geschützter Fossilien aus der Mongolei

Fossilienverkauf_Beschlagnahmung
  • Ein Provenienz-Nachweis insbesondere für hochpreisige Fossilien, sollte für jeden, der Fossilien verkauft, selbstverständlich sein.

Schließlich bleibt die Ungewissheit über Fälschungen, Manipulationen und Fehldeklarationen. Dieses Thema wird gern totgeschwiegen, ist aber so alt wie die „Würzburger Lügensteine“. Sie gehören zu den berühmtesten Fällen früher wissenschaftlicher Fälschung. Opfer der Aktion im Jahr 1725 war der Professor Johannes Beringer, seines Zeichens begeisterter Hobby-Paläontologe.  

Ihm wurden 2000 "Fake"-Fossilien „untergejubelt“: Kleine Vögel, Schmetterlinge, Fische, Frösche, Sterne, Kometen mit feurigen Schweifen u.a. Auch der Residenzerbauer Balthasar Neumann erfreute sich dieser außergewöhnlichsten Schatzkammer Frankens, die den Ruhm des Vaterlandes mehren sollte – bis bekannt wurde, dass Beringer hereingelegt wurde. 

Fossilienverkauf_Fälschung

Auch heute noch begegnen einem allerorts zu Kunsthandwerk degradierte Fossilien - ohne wissenschaftlichen Wert. Fossilien werden ergänzt, aus mehreren unvollständigen Teilen neu zusammengesetzt, koloriert… Die Grenzen zwischen fachgerechter Präparation und Restaurierung einerseits und Manipulation andererseits sind fließend und werden je nach Standpunkt unterschiedlich interpretiert.

  • Um die Rückgabe eines Fossils wegen versteckter Mängel oder gar arglistiger Täuschung und die damit einhergehenden Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollte beim Verkauf höherwertiger Fossilien eine Dokumentation zum festen Bestandteil gehören.
Wann denkt ein Sammler ans Verkaufen? 

Der Ratschlag von E. Fraas von vor über hundert Jahren hat unverändert Gültigkeit, wonach die Stücke einer wirklich guten Sammlung mindestens 3 Mal ausgetauscht wurden – getreu dem Motto: Das bessere Stück ist der Feind des guten.

Der Stuttgarter Paläontologe hat für die Nachwelt gesammelt. Aber welches Schicksal nimmt eine private Sammlung? Die Vitrinen füllen sich, die Qualität steigt und mit den Jahren hat die Sammlung neben dem wissenschaftlichen auch einen nicht unerheblichen materiellen Wert.

Fossilienverkauf_Archaeopteryx_Maxberg

Es muss ja nicht gleich ein Archaeopteryx sein...
Viele von uns haben das ungeordnete Ende der Sammlung von Sammlerfreunden oder noch den Sammler Eduard Opitsch miterlebt. Dieser hat bis zu seinem Tod 1991 seinen Archaeopteryx-Fund der Öffentlichkeit entzogen und angeblich unter seinem Bett deponiert.  Danach ward das 3. Exemplar nie mehr gesehen.

Deshalb der Appell in einem Beitrag des Fossilienforums „Steinkern“ 2016 mit dem Titel „Und was kommt danach?“, die Weichen für einen geordneten Rückzug selbst zu stellen:

  • Schenkung an ein Museum
  • Verkauf

Unzweifelhaft verdient besondere Anerkennung, wer seine Sammlung zu verschenken oder zu stiften bereit ist. Insbesondere eine staatliche Sammlung, wie etwa in Stuttgart, München, Frankfurt oder Berlin, hat den staatlichen Auftrag, Fossilien als Kulturgut zu sichern und bietet die Perspektive, dass mit den Objekten auch wissenschaftlich gearbeitet wird.

Was aber, wenn der Verkaufserlös aus wirtschaftlichen Gründen benötigt wird und ein Museum diese Mittel für einen Ankauf nicht aufbringen kann? Hier bieten sich Ihnen folgende Möglichkeiten zum Fossilien-Verkauf:

Als Sachverständiger für Fossilien biete ich Ihnen meine Unterstützung in Form von

oder alternativ, insbesondere für Stücke aus Bundenbach und Holzmaden, die Möglichkeit zum